Großes Staraufgebot sorgt für Debatte bei Super-Bowl-Halbzeitshow
Der Latin-Musikstar Bad Bunny sorgte mit seiner Super-Bowl-Halbzeitshow für einiges Aufsehen und fesselte Millionen Zuschauer in den USA vor den Fernsehern. Jedoch schalteten in diesem Jahr weniger Menschen ein als im Vorjahr, als US-Rapper Kendrick Lamar die Bühne rockte. Nach Informationen der NFL und übereinstimmenden Medienberichten verfolgten über 128 Millionen Menschen die Halbzeitspektakel beim Finale der NFL zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots, das mit 29:13 endete.
Trotz dieser beeindruckenden Zahl bleiben die Rekorde des Vorjahres ungeschlagen: Mehr als 133 Millionen Zuschauer verfolgten 2025 den Auftritt von Kendrick Lamar. Auch das diesjährige Finale im Stadion von Santa Clara, Kalifornien, lockte im Durchschnitt weniger Zuschauer an. Im Schnitt sahen 124,9 Millionen Menschen das Spiel, während es im Vorjahr noch 127,7 Millionen waren, die Rekordzahlen ermöglichten.
Auf YouTube erzielte das offizielle Video von Bad Bunnys Performance bis Mitte der Woche fast 66 Millionen Aufrufe. Der puertoricanische Künstler beeindruckte mit einer Show voll puerto-ricanischer Alltagsszenen und einer starken Botschaft für die US-amerikanische Gesellschaft und die latino-amerikanische Gemeinschaft. Auch für seine erfolgreiche Musikkarriere, unter anderem mit einem Grammy für "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" als Album des Jahres, ist der Künstler bekannt. Trotz seiner Popularität sorgte seine Ernennung zum Headliner angesichts seiner kritischen Haltung zur US-Abschiebepolitik für hitzige Diskussionen.
Der Auftritt, der vorwiegend auf Spanisch stattfand und mit politischen Botschaften gespickt war, inspirierte Diskussionen über den amerikanischen Gemeinschaftssinn und die Rolle der Latinos. US-Präsident Donald Trump beschrieb die Show hingegen als eine der schlechtesten, die er jemals gesehen hatte, was die Kontroversen weiter anheizte.

