Google erweitert die Möglichkeiten: Teilen von "Gems" wird zum Kinderspiel
Google hat bekannt gegeben, dass es nun möglich ist, die sogenannten "Gems" – maßgeschneiderte KI-Assistenten, die für spezifische Aufgaben konzipiert sind – zu teilen. Diese Funktion, die im vergangenen Jahr im Rahmen des Gemini Advanced Abonnements eingeführt wurde, erlaubt es Nutzern, AI-Chatbots für unterschiedlichste Szenarien zu erstellen. Bereits vorbereitete Gems wie ein Lerncoach, ein Brainstorming-Assistent, ein Karriereberater, ein Schreibeditor und ein Codierungspartner starteten mit dem Dienst. Ab sofort wird es so einfach wie nie, diese selbst erstellten Gems mit Freunden, Familie oder Arbeitskollegen zu teilen, ähnlich dem Teilen von Dateien über Google Drive.
Dies könnte die Nutzung der Gems entscheidend verbreitern, da nicht jeder die erweiterten Anpassungsfunktionen verwendet. Ein klarer Vorteil: Es verhindert das doppelte Erstellen ähnlicher Gems, wenn Kollegen eine ähnliche Art von Assistenten benötigen. Statt eigene, möglicherweise inkonsistente Versionen zu entwickeln, können sie einfach eine bereits existierende Ressource teilen. Darüber hinaus schlägt Google vor, dass das Teilen von Gems besonders nützlich sein könnte für die gemeinsame Planung von Familienurlauben, das Erstellen von Essensplänen oder bei kollaborativen Schreibprojekten.
Für das Teilen eines Gems öffnet man den sogenannten Gem-Manager in der Web-App und klickt auf das "Teilen"-Symbol neben dem erstellten Gem. Ähnlich wie bei Google Drive kann man hierbei festlegen, wer die Gems ansehen und nutzen darf und wer berechtigt ist, sie zu bearbeiten. Nach der ersten Einführung für Abonnenten von Gemini Advanced, Business und Enterprise in über 150 Ländern verkündete Google bereits im März, dass Gems mittlerweile allen Nutzern zur Verfügung stehen und Dateien hochgeladen werden können.

