Gipfeltreffen mit ungewisser Zukunft: Trumps Sprunghaftigkeit im Fokus
Die internationale Politik präsentiert sich derzeit wie ein Schachbrett, auf dem die Spieler nicht immer klar ihre nächsten Züge verkünden. Insbesondere der russische Präsident Putin sieht sich einem unberechenbaren Gegenüber gegenüber: dem US-Präsidenten Trump. Dessen Verhalten gleicht einem Tänzer, der mal den taktischen Rückzug antritt, um im nächsten Moment wieder den Vorwärtsgang einzulegen.
Trump scheint in seinem Umgang mit der Ukraine ebenso sprunghaft wie unvorhersehbar. Einmal schmälert er die Bedeutung ihres Präsidenten, ein andermal stärkt er ihm den Rücken. Auch im Verhältnis zu Russland zeigt er sich ambivalent. Einerseits scheint eine Annäherung greifbar, während andererseits die Entsendung von Atom-U-Booten in Richtung der russischen Gewässer eine klare Sprache spricht.
Die Erwartung eines ausgeklügelten Friedensplans erscheint unter diesen Umständen wie ein Wunschtraum. Stattdessen könnte Putin erneut die Oberhand gewinnen, indem er mögliche Sanktionen weiter hinauszögert. Noch düsterer wäre allerdings der Gedanke an einen aufgezwungenen Frieden, der letztlich zum Nachteil der Ukraine gereicht.

