Gefährliche Einsätze für Pressevertreter in Los Angeles: Zwischen Demonstrationen und Gummigeschossen
Die politisch angespannten Zeiten in Los Angeles haben für die internationale Presse neue Herausforderungen mit sich gebracht. Während die Journalistin Lauren Tomasi aus Australien live für den Sender 9News berichtet, versetzt ein unerwarteter Knall hinter ihr den Zuschauer in Alarmbereitschaft. Tomasi, die während der Berichterstattung von einem Gummigeschoss getroffen wird, schreit erschrocken auf, greift nach ihrem Bein und verschwindet mit ihrem Kameramann aus der Gefahrenzone. Glücklicherweise erweist sich die Situation für Tomasi als glimpflich, da CNN berichtete, dass die Journalistin unverletzt geblieben ist.
Weniger glimpflich verlief ein ähnlicher Vorfall für den britischen Nachrichtenfotografen Nick Stern. Während er in Paramount, einem von Einwanderern aus Lateinamerika geprägten Stadtteil von Los Angeles, Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei dokumentiert, trifft ein 14 Millimeter langes Schwammgeschoss seinen Oberschenkel. Die britische Nachrichtenagentur PA Press berichtet von einer notwendigen Notoperation, nach der sich Stern derzeit erholt.
Die Proteste in Los Angeles richten sich gegen Abschiebungen und wurden durch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Nationalgarde und das reguläre Militär zu mobilisieren, zusätzlich befeuert. In diesem Spannungsfeld wird die Lage für Pressevertreter zunehmend gefährlich, wie die jüngsten Vorfälle eindrücklich zeigen.

