Gasversorgung im Fokus: Regierung beruhigt, Preise steigen moderat
In Anbetracht der aktuellen Kälteperiode sollten Haushalte, die mit Gas heizen, wachsam bleiben und ihre Kosten im Auge behalten. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin versicherte jedoch die gesicherte Gasversorgung Deutschlands trotz des kalten Winters. Außerdem stehe eine ausreichende Menge Flüssiggas weltweit zur Verfügung.
Allerdings sind die Gaspreise im Vergleich zum letzten Winter gestiegen, wenn auch in geringerem Maße. Hintergrund dieser Preisentwicklung sind abnehmende Füllstände der deutschen Gasspeicher, die Ende Januar unter 35 Prozent lagen – ein deutlicher Unterschied zu früheren Jahren. Dennoch wurde der gesetzliche Mindestfüllstand von 30 Prozent zum 1. Februar eingehalten, was die Regierung dank der verfügbaren Importkapazitäten für Flüssiggas als unproblematisch einstuft.
Die jüngste Energiepolitik der Koalitionsregierung richtet sich nach neuen Vorgaben des Heizungsgesetzes, das den Übergang zu elektrisch betriebenen Heizsystemen wie der Wärmepumpe fördern soll. Angesichts des Drucks der Union auf das Gebäudeenergiegesetz wird aktuell über mögliche Änderungen debattiert. Diskussionen zwischen dem Wirtschafts- und dem Bauministerium sind im Gange, wobei bald konkrete Eckpunkte erwartet werden; jedoch wird hierfür noch etwas Zeit benötigt.

