G7 stimmt Strategie zur Sicherung kritischer Mineralien zu
Die führenden Industrienationen der G7 haben sich vorläufig auf eine Strategie geeinigt, um die Versorgung mit kritischen Mineralien zu sichern und ihre Volkswirtschaften zu stärken. Dies geht aus einem Entwurfsdokument hervor, das von Reuters eingesehen wurde.
Die Maßnahme betont die Notwendigkeit, dass die Mineralmärkte die wahren Kosten einer verantwortungsvollen Gewinnung, Verarbeitung und des Handels widerspiegeln sollten, obwohl dieser Entwurf noch der Zustimmung von US-Präsident Donald Trump bedarf. Im April hatte China den Export einer Reihe von kritischen Mineralien und Magneten ausgesetzt, was die Lieferketten für Autobauer, Computerchip-Hersteller und Militärzulieferer weltweit empfindlich störte.
Kürzlich erklärte Trump, dass der chinesische Präsident Xi Jinping zugestimmt habe, die Lieferung von Seltenen Erden und Magneten in die Vereinigten Staaten wieder aufzunehmen. Dennoch bleiben diese Rohstoffe ein wichtiges Machtinstrument für Peking.
Der Entwurf des Statements warnt vor 'nicht-marktwirtschaftlichen Politiken und Praktiken' im Sektor der kritischen Mineralien, die die Fähigkeit der G7, wichtige Rohmaterialien zu beschaffen, beeinträchtigen könnten. Vor diesem Hintergrund bekräftigen die G7-Staaten ihre Absicht, zusammen mit Partnern über den G7-Kreis hinaus, rasch Maßnahmen zum Schutz ihrer wirtschaftlichen und nationalen Sicherheit zu ergreifen.
Zu den geplanten Maßnahmen zählen die frühzeitige Erkennung von Rohstoffengpässen, die Koordination der Reaktion auf gezielte Marktmanipulationen sowie die Diversifizierung in den Bereichen Bergbau, Verarbeitung, Fertigung und Recycling.

