G7-Gipfel in Kanada: Merz zieht positive Bilanz
Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU blickt auf einen G7-Gipfel zurück, der in seinen Augen weitaus erfolgreicher war, als er ursprünglich erwartete. Nach intensiven zweitägigen Beratungen der wirtschaftsstarken westlichen Demokratien zog er ein durchweg positives Fazit.
Merz hob besonders hervor, dass der Gipfel erfolgreich in der Erarbeitung einvernehmlicher Erklärungen zu sieben unterschiedlichen Themen war. Von besonderem Interesse war die bereits am Montag erzielte gemeinsame Position der Staats- und Regierungschefs zum Konflikt zwischen Israel und dem Iran.
Am Dienstag folgten weitere Erklärungen zu drängenden globalen Themen, darunter der Umgang mit seltenen Rohstoffen, Herausforderungen der Migration und Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Weniger erfreulich war hingegen der Mangel an Konsens zu solch bedeutenden Themen wie der Ukraine-Krise, dem weltweiten Klimaschutz sowie der Entwicklungshilfe, zu denen keine einheitliche Position erzielt werden konnte.
Bemerkenswert ist auch der Verzicht der G7 auf eine umfassende Abschlusserklärung, wie sie in der Vergangenheit üblich war.

