Fundament auf wackeligen Beinen: Sozialversicherung unter Druck
Frank Bisignano, der Kommissar der Sozialversicherung, zeigt sich optimistisch, dass genügend Zeit bleibt, um die Finanzierungsprobleme des Programms zu lösen, obwohl die Treuhänder eine drohende Zahlungsunfähigkeit bereits in weniger als einem Jahrzehnt prognostizieren. In einem Gespräch mit Maria Bartiromo auf dem Fox Business Network sprach Bisignano über die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen den Treuhändern der Sozialversicherung, dem Weißen Haus und dem Kongress, um eine Lösung zu finden.
Der Druck, eine Lösung zu finden, erhöht sich, da der Treuhandfonds für Alters- und Hinterbliebenenversicherung 2033 erschöpft sein könnte und dann nur noch 77 % der geplanten Leistungen auszahlen könnte. Zudem warnt die Chefaktuarin der Sozialversicherung, Karen Glenn, dass die Verabschiedung des 'One Big Beautiful Bill Act' der Republikaner die Situation verschärfen könnte, da es die Steuereinnahmen beeinflussen könnte, die für die Finanzierung der Sozialversicherungsfonds entscheidend sind.
In Washington werden verschiedene Maßnahmen diskutiert, um die Finanzierungslücken zu schließen. Mögliche Ansätze beinhalten die Erhöhung des Renteneintrittsalters, eine Anhebung der Lohnsteuer oder die Beseitigung der Einkommensgrenze. Jede Änderung am System ist jedoch heikel, da die Sozialversicherung für viele der fast 70 Millionen Leistungsempfänger im Ruhestand eine wesentliche Einkommensquelle darstellt.

