Fresenius: Erfolgsjahr mit Fokus auf organischem Wachstum und Effizienz
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im vergangenen Jahr durch strategische Einsparmaßnahmen und einem beachtlichen Wachstum seiner Pharmasparte Kabi sowie im Kliniksektor seine Gewinnmarke deutlich verbessert. Wie das im DAX gelistete Unternehmen bekanntgab, verzeichnete das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) einen Anstieg von etwas mehr als vier Prozent und erreichte beeindruckende 2,6 Milliarden Euro. Damit erfüllte Fresenius die Marktprognosen exakt und positionierte sich weiterhin stark im Gesundheitssektor.
Die Aktionäre dürfen sich zudem auf eine erhöhte Dividende freuen: Ein Plus von fünf Cent hebt die Ausschüttung für 2025 auf 1,05 Euro je Aktie. Der gesamte Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr um fünf Prozent auf nahezu 22,6 Milliarden Euro, wobei organisch ein Zuwachs von sieben Prozent realisiert wurde.
Für das kommende Jahr 2026 plant das Unternehmen ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft zwischen vier und sieben Prozent. Konzernchef Michael Sen artikuliert ambitionierte Ziele hinsichtlich des Ertrags im fortgeführten Geschäft, wobei die neue Metrik des Kernergebnisses je Aktie eine währungsbereinigte Steigerung von fünf bis zehn Prozent vorsieht.
Ausgeklammert sind hierbei Sondereffekte sowie die vormals als Dialysetochter aktive, jetzt als Finanzbeteiligung geführte Fresenius Medical Care. Bereits 2025 konnte diese Kennziffer ein stabiles Wachstum von zwölf Prozent auf 2,87 Euro je Aktie verbuchen, gemessen zu konstanten Wechselkursen.

