Fregatte 'Hessen' vereitelt Huthi-Angriffe im Roten Meer während EU-Mission 'Aspides'
In einer beispiellosen Aktion hat die deutsche Fregatte 'Hessen', die innerhalb der EU-Militärmission 'Aspides' operiert, einem aggressiven Manöver der Huthi-Miliz entgegengetreten. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, gelang es dem Kriegsschiff erfolgreich, zwei aus dem Jemen stammende Drohnen abzuschießen und sich selbst unversehrt zu behaupten. Dieser Verteidigungserfolg markiert den ersten Kampfeinsatz der 'Hessen' seit Beginn des als risikoreich geltenden Auftrags zum Schutz der Handelsschifffahrt im Roten Meer, welcher am vergangenen Freitag anlief.
Die angreifende Huthi-Miliz, die in Verbindung mit dem Iran steht, adressiert mit diesen Aktionen die Handelsrouten im Roten Meer, um mittels des Drohneneinsatzes ein Ende der israelischen Militäraktivitäten im Gazastreifen zu forcieren. Diese israelischen Einsätze sind wiederum eine Reaktion auf den von der Hamas verübten Terroranschlag am 7. Oktober.
Das US-Regionalkommando Centcom veröffentlichte Informationen über die Abwehr von insgesamt fünf Huthi-Drohnen durch amerikanische Flugzeuge und ein alliiertes Kriegsschiff, wobei die Identität des Schiffes nicht benannt wurde. Diese Drohnenangriffe stellten eine direkte Bedrohung für den Handel und marine Operationsbereiche dar und wurden dem Centcom zufolge aus Huthi-kontrollierten Regionen des Jemen gestartet.
Aufgrund der Vorfälle meiden große Reedereien zunehmend eine der zentralen Handelsachsen auf dem Seeweg, welche durch das Rote Meer und den Suezkanal führt. Die von der Huthi-Miliz initiierten Attacken und die erhöhte militärische Präsenz führen zu signifikanten wirtschaftlichen Implikationen für den globalen Handel.
Die deutsche Beteiligung an der Mission 'Aspides' fand durch eine Abstimmung des Bundestages ihre Legitimation. Die 'Hessen' hatte daraufhin ihren Ausgangspunkt Wilhelmshaven verlassen, um schnellstmöglich ihren Auftrag umzusetzen. Verteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete den Einsatz als essentiellen Beitrag zur Stabilität der Region und wies auf das hohe Gefahrenpotential für die Deutsche Marine hin.
Die Huthi-Miliz selbst sieht in der Eskalation eine Antwort auf die Geschehnisse im Gazastreifen und droht mit einer Ausdehnung der Angriffe auf Handelsschiffe. Zusätzlich zu den USA bringen sich auch weitere westliche Staaten wie Großbritannien in die Bemühungen um Schutz und Sicherheit der Handelswege ein. Insgesamt beteiligen sich 18 Länder an diesem defensiven EU-Militäreinsatz.
Abschließend wurde bekannt, dass US- und britische Streitkräfte erst kürzlich 18 Huthi-Ziele attackierten. Hierbei handelte es sich unter anderem um Waffen- und Raketenlager. Der britische Verteidigungsminister Grant Shapps äußerte sich dahingehend, dass weitere Gegenmaßnahmen folgen würden, sollte die Huthi-Miliz ihre Aktivitäten nicht einstellen. (eulerpool-AFX)

