Frankreichs Staatsgläubigkeit als Zündstoff in der EU
In Frankreich präsentieren sich rechte und linke politische Lager widerstreitend in Debatten über Einwanderung, Gender-Politik und EU-Fragen, während sie bei Wohlfahrt, Rente und Gesundheit überraschend einig sind. Beide Seiten hegen eine ausgeprägte Staatsgläubigkeit und betrachten den Staat als allmächtigen Retter in der Not. Diese Haltung könnte sich jedoch als Hindernis für das Land erweisen, um seine anstehenden Probleme eigenständig zu bewältigen.
Absehbar ist, dass Frankreich möglicherweise auf die Unterstützung seiner EU-Partner angewiesen sein wird, sei es durch Staatsfinanzierung über die Zentralbank oder Schuldenaufschübe. Durch diese Entwicklungen könnte Frankreichs wirtschaftliche Situation auch zu einem Problem für Europa werden und verdeutlicht, welche Konsequenzen ein sozialistisches Wohlfahrtssystem mit sich bringen kann.

