«For All Mankind» endet mit Staffel 6

Apple TV verlängert die Sci-Fi-Serie ein letztes Mal und ermöglicht den Machern einen runden Abschluss.
Die alternative Raumfahrt-Saga For All Mankind steuert auf ihr Ende zu: Apple TV hat die Serie um eine sechste und zugleich finale Staffel verlängert. Damit bekommt das Format die seltene Gelegenheit, seine Geschichte so abzuschließen, wie sie ursprünglich konzipiert wurde – ein Luxus, der in Zeiten schneller Serien-Absetzungen längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Die Serie von Ronald D. Moore, Matt Wolpert und Ben Nedivi erzählt seit 2019 eine alternative Version der Geschichte: Was wäre passiert, wenn die Sowjetunion den Wettlauf zum Mond gewonnen hätte? Aus dieser Prämisse entwickelte sich ein vielschichtiges Sci-Fi-Drama, das technologische, politische und gesellschaftliche Entwicklungen neu denkt – bis hinein in eine Gegenwart, in der der Mars bereits besiedelt ist.
Mit Staffel sechs soll genau dieser Bogen vollendet werden. Ziel der Autoren war es von Beginn an, die Geschichte von der Abzweigung im Jahr 1969 bis in eine alternative Gegenwart zu erzählen. Laut den Machern sei man dem ursprünglichen Plan dabei erstaunlich treu geblieben – inklusive eines Finales, das bereits früh skizziert wurde. Parallel zum Serienfinale baut Apple das Universum weiter aus: Am 29. Mai startet mit «Star City» ein Spin-off, das die Ereignisse aus sowjetischer Perspektive beleuchtet und damit eine neue Blickrichtung auf das bekannte Szenario eröffnet.
Die fünfte Staffel von «For All Mankind» setzt derweil im Jahrzehnt der 2010er an. Im Zentrum steht die wachsende Marskolonie „Happy Valley“, die längst zur neuen Heimat für Tausende Menschen geworden ist. Doch mit dem zunehmenden Einfluss der Erde auf den roten Planeten entstehen politische Spannungen – ein Konflikt, der die finalen Kapitel der Serie prägen dürfte.

