Fonterra mit Gewinnrückgang aufgrund gestiegener Steuerbelastungen
Fonterra, der weltweit führende Milchexporteur, muss einen Rückgang seines Jahresgewinns um 4,3 Prozent verzeichnen, was auf eine gestiegene Steuerbelastung zurückzuführen ist. Dieser Anstieg der Steuerkosten resultierte aus einer Veränderung in der Behandlung von Gewinnausschüttungen an bäuerliche Anteilseigner. Zukünftig wird das Unternehmen diesen Gewinnen keine Abzüge mehr zugrunde legen, sondern ihnen sogenannte Imputationsguthaben hinzufügen. Diese Strategie zielt darauf ab, eine doppelte Besteuerung der Unternehmensgewinne zu vermeiden.
Trotz dieser Änderungen prognostiziert Fonterra für das Geschäftsjahr 2026 ein undogmatisiert bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 45 und 65 neuseeländischen Cent. Dies stellt einen Rückgang gegenüber den 71 Cent pro Aktie dar, die im laufenden Geschäftsjahr erreicht wurden. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr, das am 31. Juli endete, meldete Fonterra einen Nachsteuergewinn von 1,08 Milliarden neuseeländischen Dollar, umgerechnet etwa 627,8 Millionen US-Dollar. Dies ist ein Rückschritt gegenüber dem Vorjahresgewinn von 1,13 Milliarden neuseeländischen Dollar. Gleichzeitig überraschte der Molkereiriese jedoch positiv mit einer erhöhten Schlussdividende von 35 neuseeländischen Cent pro Aktie, nachdem im Vorjahr lediglich 25 Cent ausgezahlt wurden.

