Finanzielle Unterstützung für junge Fahrer: Bündnis Sahra Wagenknecht fordert Mobilitätsgutschein
Das Bündnis Sahra Wagenknecht schlägt vor, junge Menschen auf ihrem Weg zum Führerschein mit einer staatlichen Unterstützung von bis zu 2.000 Euro zu entlasten. Diese Initiative könnte pro Jahr etwa eine Milliarde Euro kosten, so Fabio De Masi, der Vorsitzende des Bündnisses.
Angedacht ist die Finanzierung durch Kürzungen bei Förderungen für Elektroautos und eine Anpassung der Erbschaftssteuer. In einer Zeit, in der sich die Gesellschaft von den Auswirkungen der Pandemie erholt, erscheint es sinnvoll, besonders die Jugendlichen aus finanziell benachteiligten Haushalten zu unterstützen, erklärte der frühere Europaabgeordnete.
Der angebotene "Mobilitätsgutschein" soll nicht nur für den Führerscheinerwerb verwendet werden können, sondern auch für Bahnfahrkarten. Diese Unterstützung ist besonders für Jugendliche aus einkommensschwachen Familien gedacht, die bereits mit 17 Jahren den Führerschein machen und durch das begleitete Fahren ihre Verkehrssicherheit verbessern möchten. Parallel dazu plant Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, neue Eckpunkte zur Reform der Fahrschulausbildung zu präsentieren, um den Erwerb von Führerscheinen kostengünstiger zu machen.

