«Fatma Saïd & Friends – Das Pyramiden-Konzert» im Ersten

Die Konzertdokumentation zeigt eine außergewöhnliche Aufführung vor der Kulisse der Pyramiden von Gizeh.
Am späten Pfingstmontag-Abend setzt Das Erste auf große Klassikbilder: Um 23:35 Uhr läuft Fatma Saïd & Friends – Das Pyramiden-Konzert, eine eindrucksvolle Konzertdokumentation aus Ägypten. Im Mittelpunkt steht die international gefeierte Sopranistin Fatma Said, die sich mit diesem Projekt einen persönlichen Traum erfüllt hat.
Das Open-Air-Konzert fand vor den weltberühmten Pyramiden von Gizeh statt und wurde gemeinsam mit dem französischen Orchester Les Frivolités Parisiennes sowie Dirigent Sammy Ghadab realisiert. Die Umsetzung stellte das Team vor besondere Herausforderungen: Inmitten der Wüste musste eigens eine Bühne errichtet werden, um die Aufführung unter optimalen Bedingungen stattfinden zu lassen.
Bewusst wurde das Konzert ohne Publikum inszeniert, um die monumentale Kulisse und die besondere Atmosphäre voll zur Geltung zu bringen. Die Produktion legt den Fokus ganz auf die Musik und die visuelle Kraft des Ortes, wodurch ein außergewöhnliches Zusammenspiel aus Klang und Landschaft entsteht. Das Programm spiegelt die Vielseitigkeit der Künstlerin wider. Neben klassischen Arien von Komponisten wie Mozart, Händel und Rossini umfasst es auch Chansons und Lieder von Künstlern wie Edith Piaf, Dalida oder Hildegard Knef sowie Werke des ägyptischen Komponisten Mohamed Abdel Wahab. Damit verbindet das Konzert unterschiedliche musikalische Traditionen und Kulturen. Ergänzt wird die Aufführung durch Interviews, die Einblicke in den Werdegang von Fatma Saïd geben.

