Fachbeitrag: Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold... - Chancen und Risiken alternativer Anlageformen
Die Nadel im Heuhaufen: Mit der richtigen Beratung zur richtigen Anlagestrategie

25. März 2025, 15:13 Uhr · Quelle: Pressebox
Konventionelle Sparprodukte verlieren an Attraktivität, während Aktien, Fonds, Immobilien und Edelmetalle an Bedeutung gewinnen. Eine individuelle und ganzheitliche Anlageberatung ist entscheidend, um Chancen und Risiken dieser alternativen Anlagestrategien optimal zu nutzen.

Herrsching, 25.03.2025 (PresseBox) - Konventionelle Spar- und Anlageprodukte haben in den letzten Jahren teilweise deutlich an Renditechancen eingebüßt und dafür oft unverhältnismäßig an Risiko gewonnen. Insbesondere der kleine Anleger fragt sich inzwischen, welche Möglichkeiten ihm noch bleiben, Geld mit realistischen Renditeerwartungen anzulegen. Eine ganzheitliche Anlageberatung bietet einen Überblick, der auch vermeintlich ungewöhnliche Anlagestrategien berücksichtigt.

„Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not.“ Nicht nur der Volksmund weiß, dass langfristige wirtschaftliche Sicherheit und Unabhängigkeit eigener Initiative bedarf. Gerade dem Deutschen wird bekanntlich weltweit nachgesagt, besonders sparsam zu sein. Ein vermeintliches Vorurteil, das von nüchternen Zahlen jedoch zur Tatsache erklärt wird: Im Jahr 2024 lag das nominale Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland bei mehr als 9,3 Mrd. Euro, ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von rund 6 %. Besonders bemerkenswert hierbei ist die Tatsache, dass mehr als ein Drittel (36,8 %) hiervon als Bargeld oder klassische Einlagen vorliegen. Rund ein Viertel (25,7 %) der Summe schlägt in Gestalt von Versicherungen zu Buche. Nur 22,6 % stammen aus Aktien (9,4 %) und Investmentfonds (13,2 %). Deutlich wird aus dieser Verteilung nicht zuletzt ein Teil der ebenfalls als „typisch deutsch“ charakterisierten Mentalität, die in einem deutlichen Interesse an Versicherungen Ausdruck findet.

Gut versichert, rundum sorglos?

Nicht nur zur Absicherung persönlicher Lebensrisiken, auch zum Vermögensaufbau und zur Unterstützung der Altersvorsorge zählen bis heute viele Deutsche auf eine Versicherung. Eine Überzeugung, die sich vor allen Dingen aus einem über Jahrzehnte erworbenen Ruf des Versicherungswesens speist: Versicherungen sind durch ihr Beitragsmodell planbar und bieten eine festgelegte Rendite bei geringem Risiko. Insbesondere in Fragen der Rendite hat sich das Bild in den letzten Jahrzehnten jedoch deutlich verändert: Wurden vor rund 20 Jahren von seriösen Gesellschaften noch Beitragsrenditen auf eine Kapitallebensversicherung von rund 6 % garantiert, können Anleger heute gerade einmal auf 1 % hoffen.

Ähnlich verhält es sich mit des Deutschen über Jahrhunderte liebsten Anlageprodukt: dem Sparbuch. Auch hier erleben Sparer seit den 70er Jahren einen kontinuierlichen Abwärtstrend, bei dem einstmals erzielbare 4 % Zinsen heute nur noch als goldene Zeiten erinnert werden. Nennenswerte Zinsen versprechen heute höchstens noch Fest- und Tagesgelder, bei denen mehr als 2,5 % meist auch nur bei höheren Anlagesummen und nicht selten als Lockangebote für eine gewisse bzw. begrenzte Zeit angeboten werden.

Wohin also mit dem sauer Ersparten? Es auf dem Gehalts-Girokonto liegen zu lassen, drohte zwischenzeitlich bereits mit Negativzinsen bestraft zu werden. Auch wenn diese Praxis einzelner Banken inzwischen von deutschen Gerichten mehrheitlich als unzulässig bewertet wurde, repräsentiert die klassische Inflation straflos das gleiche Grundprinzip: Etwa zwei Prozent Wertverlust im Sinne sinkender Kaufkraft erfährt jeder Euro, der im Safe, unter der Matratze oder auf dem unverzinsten Girokonto liegt.

Aktien und Fonds bringen Anleger auf den Kurs

Versicherungen sind sicher, bieten aber keine überragende Rendite. Aktien werden verbreitet als anspruchsvoll und hochriskant angesehen, verheißen aber gleichzeitig sehr gute Renditechancen. Hätten Sie beispielsweise 1997 für rund 10.000 Euro Amazon-Aktien gekauft, hätten sie Ihren „Einsatz“ Stand heute (März 2025) mehr als verzehnfacht; eine Rendite also von rund 35 %. Dem gegenüber stehen jedoch zahllose Aktien, die Anlegern buchstäblich über Nacht den Totalverlust oder zumindest schmerzhafte Einbußen beschert haben.

Aktienexperten raten entsprechend zu Diversifikation oder „Streuung“: Der Verlust einer Aktie wird durch den Gewinn einer anderen ausgeglichen und unter dem Strich auf längere Zeit eine durchschnittliche Rendite erzielt, die zwar nicht der mit einer einzelnen Aktie möglichen Wertentwicklung entspricht, dafür aber, zumindest auf lange Sicht, vergleichsweise sicher ist. Das hierfür erforderliche Know-how stellen Finanzdienstleister dem wenig an Details interessierten Anleger in Form von Aktienfonds oder Fondsvermögensverwaltungen zur Verfügung.

Ähnlich verhält es sich mit Immobilien, dem seit jeher als Anlage empfohlenen „Betongold“, das konstante Wertsteigerung, dauerhaft fließende Mieteinnahmen und die Option zum mietfreien Wohnen im Alter verspricht oder gleich, als selbstgenutzte Immobilie, Lebenshaltungskosten um den immer kritischeren Faktor Miete kürzt. Auch hier zeigt sich jedoch das Problem, dass gerade Kleinanleger selten über die Mittel verfügen, mit der eigenen Immobilie Renditen zu erzielen. Die selbstgenutzte kreditfinanzierte Immobilie hingegen ist immer ein Rechenexempel, bei dem man die vergleichbaren Mietkosten den Beträgen für die Abzahlung gegenüberstellt. Mit der fremdfinanzierten Immobilie Mieteinnahmen zu generieren, gestaltet sich hingegen wiederum als anspruchsvolle Strategie. Immobilienfonds versprechen hier ebenfalls eine Alternative für „jedermann“.

Aktien und Fonds gehören gerade für eine jüngere Generation von Anlegern heute bereits zu den festen Bestandteilen einer Anlage- und Vorsorgestrategie. Gleichzeitig wächst das Interesse an alternativen Anlagemöglichkeiten, die sich in der Regel entweder dadurch auszeichnen sollen, dass sie höhere Renditen versprechen oder aber auf lange Sicht auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher sind. An die „eierlegende Wollmilchsau“, also die Anlage, die legal und ohne Risiko und bei kurzer Anlagedauer höchste Renditen verspricht, glaubt heute kaum mehr jemand.

Sachinvestments – Angebot und Nachfrage in Reinform

Eine der wohl etabliertesten und im Vergleich fast konservativen Anlagealternativen bietet das Sachinvestment in Edelmetalle. Insbesondere Gold ist seit jeher als dauerhaft stabile, sichere Anlage gefragt. Ganze Nationen haben in der Vergangenheit ihre Wirtschaft durch großzügige Goldreserven abgesichert. Tatsächlich zeigt der Goldpreis schon seit den 70er Jahren einen insgesamt kontinuierlichen Aufwärtstrend. Auch hier wieder das praktische Beispiel: Hätten Sie vor 50 Jahren für umgerechnet 10.000 Euro Feingold erworben, hätte dies heute seinen Wert annähernd verzehnfacht (ca. 96.500 Euro). Eine Rendite von etwa 20 %, die jedoch im Wesentlichen auf den starken Wertzuwachs über die letzten 20 Jahre zurückzuführen ist.

Neben Gold finden auch Silber und weniger populäre Edelmetalle wie Platin und Palladium immer mehr Anhänger. Dabei besteht sowohl die Möglichkeit, physisches Gold zu kaufen und etwa als Münzen oder Barren zu Hause, in einem Bankschließfach oder bei darauf spezialisierten Dienstleistern einzulagern oder ebenfalls über Fonds in Edelmetalle zu investieren.

Deutlich spekulativere Sachinvestments bieten Schmuck (der allerdings auch aufgrund seines Edelmetallwertes gefragt ist), Edelsteine, Kunst oder auch Sammlerobjekte wie zum Beispiel Automobile, Antiquitäten oder sogar seltene Weine. Alle Sachinvestments locken mit beeindruckenden Renditen. Im Gegenzug sind solche Investments nicht nur riskant, sondern meist mit hohem Aufwand verbunden.

Besonders gefragt als Alternative zu konventionellen Anlagen sind seit einigen Jahren Kryptowährungen. Mit dem Thema Bitcoin & Co. haben wir uns an anderer Stelle bereits ausführlich befasst.

Die Nadel im Heuhaufen: Mit der richtigen Beratung zur richtigen Anlagestrategie

Die Möglichkeiten Geld potenziell gewinnbringend zu investieren sind fast grenzenlos. Hier den Überblick zu behalten und individuell vernünftige Strategien zu entwickeln, ist buchstäblich ein Fulltime-Job, dem gerade Kleinanleger nicht allein gewachsen sind. Dabei fehlt ihnen nicht nur das erforderliche Know-how, oftmals erhalten sie nicht einmal Zugang zu einzelnen Anlageprodukten.

Für den durchschnittlichen Anleger führt der erste Weg auf der Suche nach einer geeigneten Anlage in vielen Fällen zur Hausbank oder, bei entsprechenden finanziellen Mitteln, zu einem Vermögensberater oder Private Banking-Anbieter. Insofern stellt sich für den zukünftigen Investor als erstes nicht die Frage, in welche Werte er sein Geld anlegen will, sondern wie er die geeignete Beratung findet.

Bankentest und Private Banking-Test als Wegweiser durch den Beratungsdschungel

Beratungsqualität und Servicequalität sind die zwei Kriterien, die bei der Auswahl einer Bankberatung oder einer Vermögensberatung im Vordergrund stehen sollten. Insbesondere in der Anlageberatung gilt es hierbei, eine individuelle, bedarfsgerechte und insgesamt ganzheitliche Beratung zu würdigen. Ganzheitlich ist eine Beratung in diesem Sinne immer dann, wenn sie nach Möglichkeit alle Voraussetzungen und wirtschaftlichen Aspekte des Kunden berücksichtigt.

Für eine gute Anlageberatung ist ein Risikoprofil des Kunden bzw. Anlegers unerlässlich. Dabei muss sowohl die Mentalität des Investors berücksichtigt werden als auch seine finanzielle Situation, zum Beispiel in Hinblick auf individuelle Risiken und seine Vorsorgesituation. Die Beratung, die einem Kunden ohne Blick auf dessen Vorsorgesituation, zum Beispiel in Gestalt vorhandener, zuverlässiger Altersvorsorge, ein hochriskantes Investment empfiehl, treibt ein gefährliches Spiel und kann nicht als seriös verstanden werden.

Mit dem Bankentest „BESTE BANK vor Ort“ und vor allen Dingen mit dem Private Banking-Test beantwortet die Gesellschaft für Qualitätsprüfung die zentrale Frage nach Service- und Beratungsqualität.

Von branchenerfahrenen Testkunden durchgeführte Beratungsgespräche liefern auf Grundlage eines detaillierten Fragebogens standardisierte Erkenntnisse über die von Banken und Private Banking-Dienstleistern erbrachte Leistung. Zusammen mit dem ausführlichen Digital-Check – der Prüfung des Online-Angebots des Dienstleisters in den Bereichen Informationsgehalt und Service – verschaffen die Testformate ein umfassendes Bild der jeweiligen Beratungsleistung und ermöglicht potenziellen Kunden eine Vorauswahl.

Quelle:

https://dzresearchblog.dzbank.de/...

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[pressebox.de] · 25.03.2025 · 15:13 Uhr
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