Facebook - Facebook hat sich verzockt: Börsengang legt Negativ-Rekord hin
23. Mai 2012, 20:00 Uhr · Quelle: onlinewelten.com
Das haben sich Mark Zuckerberg und Co. sicherlich etwas anders vorgestellt: Der Börsengang des Social-Networks Facebook legt zwar einen Rekordstart hin - allerdings einen negativen. Seit 2007 ist kein anderer US-Börsengang im Milliardenbereich mehr so schlecht verlaufen, wie der von Facebook. Das geht aus Daten des Börsen-Statistik-Anbieters Dealogic hervor.
Nachdem die Facebook-Aktie bereits vergangene Woche einen äußerst turbulenten Start hinlegte, und nur durch massive Zukäufe der Investment-Bank Morgan Stanley vor einem radikalen Abstieg bewahrt werden konnte, sah es auch zum Wochenbeginn wenig rosig für Facebook aus: Auf eine Kursverfall von elf Punkten am Montag folgte am dritten Börsentag ein weiteres Absinken um neun Prozent. Nachbörslich fiel die Aktie am Dienstag, den 22. Mai 2012 gar auf einen neuen Tiefstand von 30,80 Dollar. Zur Erinnerung: Der Ausgabepreis lag bei 38 US-Dollar pro Papier.
Nach dem Kursverfall liegt die Aktie zwar innerhalb der zuerst angepeilten Preisspanne von 28 bis 35 US-Dollar, allerdings weit unter der erst relativ spät durch Facebook initiierten Aufstockung des oben genannten Ausgabepreises - ein fataler Fehler, wie sich nun herausstellt.
Neben dem massiven Wertverlust für alle mittlerweile vermutlich reichlich verärgerten Anleger droht nun auch noch weiterer Ärger: Wie sueddeutsche.de berichtet, prüfen amerikanischen Behörden aktuell, ob die den Facebook-Börsengang federführend begleitende Investmentbank Morgan Stanley große Investoren vor dem Börsengang durch eine "selektive Weitergabe von Information" unrechtmäßig bevorzugt hat. Ein Analyst soll die Gewinnprognose für Facebook nämlich kurz vor dem Börsengang des Unternehmens deutlich nach unten korrigiert haben, was die Verantwortlichen aber nur einigen wenigen Investoren mitteilten.
Zuletzt erholte sich die Facebook-Aktie übrigens wieder ein wenig: Aktuell liegt ihr Wert bei 32,22 US-Dollar und somit einem Plus von 3,94 Prozent im Vergleich zum Vortag. Die rasante Talfahrt scheint also vorerst gestoppt.
Nachdem die Facebook-Aktie bereits vergangene Woche einen äußerst turbulenten Start hinlegte, und nur durch massive Zukäufe der Investment-Bank Morgan Stanley vor einem radikalen Abstieg bewahrt werden konnte, sah es auch zum Wochenbeginn wenig rosig für Facebook aus: Auf eine Kursverfall von elf Punkten am Montag folgte am dritten Börsentag ein weiteres Absinken um neun Prozent. Nachbörslich fiel die Aktie am Dienstag, den 22. Mai 2012 gar auf einen neuen Tiefstand von 30,80 Dollar. Zur Erinnerung: Der Ausgabepreis lag bei 38 US-Dollar pro Papier.
Nach dem Kursverfall liegt die Aktie zwar innerhalb der zuerst angepeilten Preisspanne von 28 bis 35 US-Dollar, allerdings weit unter der erst relativ spät durch Facebook initiierten Aufstockung des oben genannten Ausgabepreises - ein fataler Fehler, wie sich nun herausstellt.
Neben dem massiven Wertverlust für alle mittlerweile vermutlich reichlich verärgerten Anleger droht nun auch noch weiterer Ärger: Wie sueddeutsche.de berichtet, prüfen amerikanischen Behörden aktuell, ob die den Facebook-Börsengang federführend begleitende Investmentbank Morgan Stanley große Investoren vor dem Börsengang durch eine "selektive Weitergabe von Information" unrechtmäßig bevorzugt hat. Ein Analyst soll die Gewinnprognose für Facebook nämlich kurz vor dem Börsengang des Unternehmens deutlich nach unten korrigiert haben, was die Verantwortlichen aber nur einigen wenigen Investoren mitteilten.
Zuletzt erholte sich die Facebook-Aktie übrigens wieder ein wenig: Aktuell liegt ihr Wert bei 32,22 US-Dollar und somit einem Plus von 3,94 Prozent im Vergleich zum Vortag. Die rasante Talfahrt scheint also vorerst gestoppt.

