Fabrick schließt Übernahme von finAPI ab
Der Eintritt in den deutschen Markt festigt die Position von Fabrick als einer der wichtigsten Open-Finance-Akteure auf europäischer Ebene.

18. Juni 2025, 10:15 Uhr · Quelle: Pressebox
Fabrick hat die Übernahme von 75 Prozent der Anteile an der finAPI GmbH abgeschlossen, um sein Europageschäft im Open-Finance-Bereich auszubauen. Die Zusammenarbeit soll die Nutzererfahrung bei Zahlungen verbessern und innovative digitale Lösungen schaffen.

München, 18.06.2025 (PresseBox) - Fabrick, ein italienisches Open-Finance-Unternehmen, hat die Übernahme von 75 Prozent der Anteile an der finAPI GmbH von der SCHUFA Holding AG erfolgreich abgeschlossen („Closing“). Die zuständigen Aufsichtsbehörden haben der Transaktion zugestimmt. Mit diesem Schritt setzt Fabrick seine internationale Wachstumsstrategie fort und schafft neue Synergien zur Entwicklung digitaler Innovationen im europäischen Zahlungsverkehr.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen Fabrick und finAPI ist es, das Nutzererlebnis bei Zahlungen und beim Zugang zu Finanzdaten weiterzuentwickeln – mit Fokus auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Das kombinierte Portfolio beider Unternehmen bietet künftig ein breiteres Spektrum digitaler Lösungen im Open-Finance-Bereich. Insbesondere Kundinnen und Kunden von finAPI profitieren von Fabricks umfangreichem Portfolio.

Mit dem Eintritt in weitere wachstumsstarke Märkte wie Deutschland und Österreich, zusätzlich zur bestehenden Präsenz in Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich, stärkt Fabrick seine Position auf europäischer Ebene. Gleichzeitig versteht sich das Unternehmen als offenes Ökosystem, das durch den Austausch von Know-how und Erfahrungen mit unterschiedlichen Märkten, Kulturen und Fachrichtungen wächst. Dies stärkt das Gesamtangebot und kommt direkt den Unternehmen und ihren Endkunden zugute, die von flexibleren und zukunftsfähigen Lösungen profitieren.

Fabrick orchestriert mit seiner Open-Finance-Plattform innovative Lösungen, die die gesamte Wertschöpfungskette im Zahlungsverkehr abdecken. Dabei unterstützt das Unternehmen Banken, Fintechs und andere Unternehmen, das Nutzererlebnis durch nahtlose, personalisierte Prozesse nachhaltig zu verbessern. Mit der Übernahme von finAPI gewinnt Fabrick nicht nur zusätzliche Expertise, sondern stärkt auch gezielt seine Position bei Konto-zu-Konto-Zahlungen (Account-to-Account-Payments), einem besonders strategischen Segment. Mit Blick auf das verarbeitete Transaktionsvolumen gehört Fabrick damit künftig zu den führenden Anbietern in Europa.

finAPI wurde 2008 in München gegründet und zählt zu den Pionieren im Bereich Open Banking. Seither wurde das Portfolio gezielt erweitert und umfasst heute die Bereiche Open Banking, Data Intelligence, KYC und Payments. Das Unternehmen betreut über 400 Kunden, darunter Banken, Versicherungen, Fintechs, Finanzdienstleister und Softwareanbieter. Neben den Kernmärkten Deutschland und Österreich ist finAPI auch in vielen weiteren europäischen Märkten aktiv. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7 Millionen Euro, verarbeitete über 5 Milliarden API-Calls und wickelte ein Gesamtvolumen von mehr als 70 Milliarden Euro im Bereich Konto-zu-Konto-Zahlungen ab.

Deutschland zählt dank stabiler wirtschaftlicher, regulatorischer und technologischer Rahmenbedingungen weiterhin zu den wachstumsstärksten Märkten für Open Finance in Europa. Laut Grand View Research belief sich das Marktvolumen für Open Banking in Deutschland im Jahr 2023 auf rund 1,7 Milliarden Euro und könnte bis 2030 auf über 8,6 Milliarden Euro ansteigen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 26 Prozent. Auch Embedded Finance entwickelt sich dynamisch: Für 2024 wird der Markt auf knapp 10 Milliarden US-Dollar geschätzt, bis 2029 könnte er rund 26 Milliarden US-Dollar erreichen. Die Nutzungsrate bei Verbraucherinnen und Verbrauchern ist zwischen 2022 und 2024 von 2 auf 13 Prozent gestiegen. Bereits heute nutzen 14 Prozent der Konsumenten und 10 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen digitale Lösungen zur Kreditvergabe (Embedded-Lending-Lösungen).

Mit der bevorstehenden Einführung der PSD3-Richtlinie bereitet sich Europa darauf vor, zum weltweit führenden Markt für Open Banking zu werden. Die internationale Präsenz spezialisierter Anbieter wie Fabrick ist ein entscheidender Faktor für diesen Wandel, da sie Innovation, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in ganz Europa vorantreibt.

Paolo Zaccardi, CEO und Mitgründer von Fabrick, erklärt: „Die Übernahme von finAPI ist ein strategischer Schritt auf unserem europäischen Wachstumspfad. Die Vereinigung zweier Unternehmen mit gemeinsamer Vision und klaren Zielen eröffnet neue Ansätze der Kundenbindung. Über ein reibungsloses und maßgeschneidertes Nutzererlebnis über alle Kanäle hinweg werden Zahlungen zu neuen Chancen für nachhaltige Kundenbeziehungen. Wir setzen auf Kompetenztransfer und gezielte Investitionen, um unser Lösungsangebot weiter zu stärken und unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Angebote, Prozesse und Nutzererlebnisse gezielt weiterzuentwickeln.“

Florian Haagen, CEO und Mitgründer von finAPI, ergänzt: „Der Zusammenschluss mit Fabrick ist ein bedeutender Meilenstein für finAPI und unsere Kunden. Gemeinsam können wir ein noch breiteres Portfolio an digitalen Open-Finance-Lösungen bereitstellen, mit mehr Flexibilität, erweiterten Funktionen und Zugang zu innovativen Zahlungsdiensten wie der Payment-Orchestrierung von Fabrick. Für unsere Kunden bedeutet das neue Optionen und echten Mehrwert. Als Teil von Fabrick sind wir optimal aufgestellt, um die Zukunft von Open Finance in Europa aktiv mitzugestalten.“

Kooperationen / Fusionen
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