EuroStoxx 50 sinkt angesichts handelspolitischer Unsicherheiten
Der EuroStoxx 50 setzte am Mittwoch seinen Abwärtstrend fort, da die Unsicherheiten bezüglich eines Handelsdeals zwischen der Europäischen Union und Europa die Anleger in Sorge versetzten. Diese Nervosität verstärkte sich im späten Handel durch Spekulationen über mögliche personelle Veränderungen an der Spitze der US-Notenbank, die als zusätzlicher Dämpfer auf die Stimmung wirkten.
Der Leitindex der Eurozone verabschiedete sich mit einem Minus von 1,05 Prozent bei 5.298,07 Punkten aus dem Handel. Im Gegensatz dazu präsentierten sich die Indizes außerhalb des Euroraums robuster. So legte der SMI in Zürich um 0,08 Prozent auf 11.910,81 Punkte zu, während der FTSE 100 in London leicht um 0,13 Prozent auf 8.926,55 Punkte fiel.
Gleichzeitig meldete die Schweizer Regierung Fortschritte in den Handelsgesprächen mit den USA. Ein Entwurf für ein Rahmenhandelsabkommen wurde bereits von den schweizerischen Vertretern gebilligt, und die Verhandlungen werden fortgesetzt, während sie auf die Zustimmung des US-Präsidenten Donald Trump warten.

