Europas Sicherheitsarchitektur im Fokus: Treffen des Weimarer Dreiecks in Paris
In Paris führen die Außenminister des Weimarer Dreiecks, Johann Wadephul, Jean-Noël Barrot und Radoslaw Sikorski, ihre Gespräche zur Sicherung der Ukraine und Europas fort. Die Zusammenkunft zielt darauf ab, robuste Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem möglichen Waffenstillstand zu entwickeln und den europäischen Beitrag zur langfristigen Sicherheit zu klären. Wie die Sprecherin des Auswärtigen Amts bekanntgab, wird die Entwicklung der europäischen Sicherheitsstrategie intensiv diskutiert.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem gemeinsamen europäischen Handeln im Kontext des russischen Angriffskriegs. Die Außenminister stimmen sich über die fortlaufenden Verhandlungen eines Waffenstillstands und die Stärkung der Ukraine ab. Diese Gespräche bauen auf den Beratungen der sogenannten Koalition der Willigen auf und zielen auf eine kontinuierliche Unterstützung der Ukraine angesichts der anhaltenden Bedrohungen.
Am Nachmittag wird der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar zu den Beratungen dazustoßen. Mit ihm soll die sicherheits-, verteidigungs- und wirtschaftspolitische Zusammenarbeit vertieft werden, um die Partnerschaft mit Indien, einem Schlüsselakteur im Indopazifik, zu stärken. Dieser Austausch gewinnt an Bedeutung angesichts des bevorstehenden EU-Indien-Gipfels, wobei Indien als wichtiger Partner für freie Seewege und eine regelbasierte Ordnung in der Region gilt.

