Europas Entschlossenheit: Einstimmiger Appell für Friedensbemühungen in der Ukraine
In der spanischen Hauptstadt Madrid haben europäische Außenminister ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine bekräftigt. Die Minister betonten, dass die Ukraine mit der Annahme eines bedingungslosen Waffenstillstands ihre Friedensbereitschaft demonstriere. Die Vertreter aus Spanien, Frankreich, Polen, Großbritannien, Deutschland, Italien und der Ukraine forderten Russland auf, seine Hinhaltetaktik aufzugeben und einem Waffenstillstand zuzustimmen.
Das Treffen, welches anlässlich des dritten Jahrestages der Tragödie in Butscha stattfand, brachte auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und den EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius zusammen. Durch Videoübertragung nahmen Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock und der ukrainische Vizeaußenminister Serhij Kyslyzja teil, da der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha aus Trauer um die Opfer verhindert war. Italien ließ sich von seiner Vize-Außenministerin vertreten.
Das Berliner Auswärtige Amt betonte, dass Wladimir Putin den Friedensprozess blockiere und es an Europa und der Ukraine läge, diese Blockade mit entschlossenem Handeln zu überwinden. Die Unterstützung für die Ukraine soll daher ungebrochen fortgesetzt und der Druck auf Russland erhöht werden.
Kallas rief auch die US-Regierung unter Donald Trump dazu auf, stärkeren Druck auf Russland auszuüben. Sie betonte die Verantwortung der USA, ihre Einflussmöglichkeiten zu nutzen. Gleichzeitig sprachen sich die Außenminister für eine Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit aus. Europa müsse unabhängiger und gerüsteter für zukünftige Herausforderungen sein, um seine Souveränität und Sicherheit zu gewährleisten. Eine Beschleunigung dieser Maßnahmen sei von großer Dringlichkeit.

