Europäische Märkte im Aufwind: Positive Impulse aus den USA
Die europäischen Aktienmärkte zeigten am Mittwoch eine erholsame Tendenz. Die Mehrheit der Indizes konnte Verluste eindämmen oder sogar in die Gewinnzone drehen, was zum großen Teil auf die verbesserte Stimmung an den US-Börsen zurückzuführen war. Dort sorgte ein positiver Umschwung, trotz anfänglicher Dämpfer durch Alphabet und AMD, für Optimismus, der sich auch auf die europäischen Investoren übertrug.
Besonders der EuroStoxx 50, das Flaggschiff der Euroregion, konnte einen Zuwachs von 0,12 Prozent auf einem Tageshoch von 5.271,12 Punkten verzeichnen. Der Cac 40 in Paris und der FTSE MIB in Italien begrenzten Verluste, wobei der SMI in der Schweiz ein Plus von 0,83 Prozent auf 12.579,44 Punkte einfuhr. Auch der britische FTSE 100 zeigte mit einem Zugewinn von 0,61 Prozent auf 8.623,29 Punkte eine positive Entwicklung.
Auf globaler Bühne bleibt der US-Zollstreit ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor, auch wenn die Vereinigten Staaten kürzlich Zölle für Importe aus Mexiko und Kanada aussetzten. In Europa hoffen Marktbeobachter auf Verhandlungsspielräume mit der EU, obwohl US-Präsident Trump bereits weitere Zollmaßnahmen angedeutet hat.
Im Bereich der Branchen boten vor allem Pharmawerte Anlass zur Freude. Novo Nordisk beeindruckte mit starken Zahlen bei seinen Produkten Ozempic und Wegovy, was der Aktie einen Anstieg von 4,5 Prozent bescherte. GSK überraschte mit einem beeindruckenden Jahresabschluss und hob die Umsatzprognosen, was zu einem Aktienanstieg von 7,6 Prozent führte. Die Roche-Aktie profitierte mit einem Plus von 1,9 Prozent von der US-Zulassung des Medikaments Susvimo.
Hervorzuheben sind auch die spanische Santander mit einem Gewinnsprung von 8,3 Prozent und dem Plan, 1,5 Milliarden Euro für den Rückkauf eigener Aktien zu verwenden. Totalenergies legte um 1,7 Prozent zu und präsentierte der Aktionärsgemeinschaft Aktienrückkäufe und Dividendenveränderungen als Strategie. Vestas in Kopenhagen überzeugte mit besser als erwarteten Ergebnissen und Rekordaufträgen, was die Aktie um 8,4 Prozent steigen ließ.

