Europäische Börsen auf Talfahrt: EuroStoxx 50 rutscht ab
Die bedeutendsten Börsen Europas verzeichneten am Mittwoch überwiegend leichte Verluste. Trotz der Bekanntgabe von Fortschritten in den Handelsverhandlungen zwischen den USA und China sowie neuer US-Inflationsdaten blieben positive Impulse für die europäischen Märkte aus, während die amerikanischen Börsen moderat zulegten. Bereits seit einiger Zeit mehrt sich die Skepsis, dass die europäische Börseneuphorie abflauen könnte, nachdem die Indizes hierzulande im laufenden Jahr bereits stärker zugelegt haben als ihre Pendants von der Wall Street.
Beim EuroStoxx 50 setzte sich das jüngste Auf und Ab mit einem merklichen Rückgang von 0,41 Prozent auf 5.393,15 Punkte fort. Der Eurozonen-Leitindex erreichte damit zum Handelsende sein Tagestief, das zugleich den tiefsten Stand seit letztem Donnerstag markierte. Bemerkenswert ist, dass der Index erstmals seit Anfang Mai unter die 21-Tage-Linie fiel, die für viele Anleger ein wichtiger kurzfristiger Trendindikator ist.
Auch außerhalb des Euroraums zeigten sich Abwärtstendenzen: Der Schweizer SMI sank um 0,29 Prozent auf 12.315,81 Punkte. In London hingegen blieb der FTSE 100 knapp in der Gewinnzone. Der britische Leitindex konnte am Ende des Handelstages einen leichten Zuwachs von 0,13 Prozent auf 8.864,35 Punkte verbuchen.

