Europäische Banken gründen Gemeinschaftsprojekt: Neue Euro-Stablecoin im Anmarsch
Neun bedeutende europäische Banken haben ihre Kräfte gebündelt, um eine neue Gesellschaft zur Einführung einer Euro-Stablecoin ins Leben zu rufen. Unter den prominenten Mitgliedern des Konsortiums befinden sich Namen wie ING und UniCredit, die am Donnerstag ihre Pläne verkündeten. Mit Sitz in den Niederlanden strebt die neue Unternehmung an, unter der Aufsicht und mit der Lizenz der niederländischen Zentralbank zu operieren.
Stablecoins sind digitale Token, die darauf ausgelegt sind, einen stabilen Wert zu halten, gestützt durch traditionelle Währungen wie den US-Dollar oder den Euro. Dieses innovative Finanzprodukt soll ein vertrauenswürdiges und reguliertes Zahlungsmittel für On-Chain-Transaktionen bieten und einen neuen Standard im Bereich digitaler Vermögenswerte etablieren.
Zum Kreis der beteiligten Banken gehören zudem Banca Sella, KBC, Danske Bank, DekaBank, SEB, CaixaBank und Raiffeisen Bank International. Das Konsortium lässt die Tür für weitere Finanzinstitute offen, die sich der Initiative anschließen möchten, und plant bald die Ernennung eines CEO für das neue Unternehmen. Fiona Melrose, Strategiechefin bei UniCredit, betonte die Bedeutung dieses Projekts für das Wachstum und die finanzielle Souveränität Europas.

