Europa setzt verstärkt auf Flüssigerdgas aus den USA

Die Europäische Union hat im letzten Jahr Flüssigerdgas im Gesamtwert von etwa 7,4 Milliarden Euro aus Russland eingeführt. Dies entspricht einem Rückgang von ungefähr 3 Prozent im Vergleich zu den 7,6 Milliarden Euro, die 2024 verzeichnet wurden. Diese Zahlen basieren auf den jüngsten Informationen der EU-Statistikbehörde Eurostat.
Dieser Rückgang spiegelt eine Verschiebung innerhalb Europas wider, was die Herkunft ihrer Energiequellen betrifft. Der Schwerpunkt liegt zunehmend auf den USA als Hauptlieferant. Im Jahr 2025 erreichten die LNG-Importe mit einem Gesamtvolumen von 46 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Beachtliche 24,2 Milliarden Euro und damit mehr als die Hälfte des importierten Flüssigerdgases stammten aus den USA.
Mit dieser strategischen Lieferumstellung versucht Europa, seine Energieressourcen weiter zu diversifizieren und die energetische Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu reduzieren. Zugleich unternehmen die Mitgliedstaaten Schritte, um die Energieversorgung nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten.

