Euro zeigt Stärke im internationalen Währungsmarkt
Der Euro hat sich am Donnerstag gegenüber dem US-Dollar weiter behauptet, wenngleich die Kursgewinne im Vergleich zum Vortag etwas moderater ausfielen. In der Früh notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei einem Stand von 1,1676 US-Dollar. Seit Mitte der Woche hat der Euro an Wert gewonnen. Grund hierfür sind vor allem die enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA. Diese schwächen den Dollar, da Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung durch die US-amerikanische Notenbank Fed zunehmen. Der Dollar verlor an Attraktivität, was den Euro im Gegenzug beflügelte. Interessanterweise konnten schwache Konjunkturdaten aus Deutschland den morgendlichen Kurs des Euro nicht drücken. Trotz enttäuschender Auftragseingänge und Produktionsdaten in der deutschen Industrie, bei der im Juni ein unerwartet starker Rückgang der Fertigung festgestellt wurde, bleibt die Gemeinschaftswährung stabil. Experten warnen vor den anhaltenden Auswirkungen der US-Zölle und prognostizieren für das restliche Jahr keinen signifikanten Aufschwung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone.

