Euro zeigt sich stabil trotz drohender Zollpolitik
Der Euro hat sich zu Beginn der Woche erstaunlich stabil präsentiert. Am Montagmorgen notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,0830 US-Dollar und konnte damit ihre Gewinne vom Freitag verteidigen.
Trotz der anhaltenden Unruhen am Devisenmarkt, die maßgeblich durch die Zollpolitik der US-Regierung beeinflusst werden, zeigte der Eurokurs kaum Schwankungen. US-Präsident Donald Trump plant, am Mittwoch neue Zollmaßnahmen bekanntzugeben, bei denen alle Länder betroffen sein sollen. Diese Ankündigung wirkte sich eher dämpfend auf die Aktienmärkte in Asien und Europa aus, der Euro allerdings blieb unbeeindruckt.
Im weiteren Verlauf des Handelstages richten sich die Blicke auf die Verbraucherpreise in Deutschland für den März. Die Prognosen der Ökonomen deuten auf einen leichten Rückgang der Inflationsrate hin. Diese Zahlen könnten als Vorläufer für die am Dienstag erwarteten Daten des gesamten Euro-Währungsraums betrachtet werden.
Unterdessen verzeichneten die Importpreise nach Deutschland für den Februar einen stärkeren Anstieg als erwartet, der die Erwartungen der Volkswirte übertraf.

