Euro unter Druck: US-Arbeitsmarktdaten überraschen

Der Euro geriet am Mittwochabend im New Yorker Handel spürbar unter Druck, nachdem unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA die Runde machten. Mit einem Kurs von zuletzt 1,1883 US-Dollar fiel die europäische Gemeinschaftswährung hinter die von der Europäischen Zentralbank festgesetzte Marke von 1,1900 US-Dollar zurück. Noch zu Wochenbeginn lag der Referenzkurs bei 1,1894 US-Dollar. Somit kostete der Dollar am Mittwoch 0,8403 Euro, während er am Vortag noch bei 0,8407 Euro notierte.
Der im Januar veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht sorgte für Aufsehen, da sowohl die Zahl der Beschäftigten deutlich zunahm als auch die Arbeitslosenquote abnahm. Gleichzeitig erlebten die Stundenlöhne einen stärkeren Anstieg als antizipiert. Einiges deutet nun darauf hin, dass die Federal Reserve mit Leitzinssenkungen zögert. Dennoch vertreten einige Analysten die Auffassung, dass Zinssenkungen weiterhin im Bereich des Möglichen liegen könnten. Laut ING Bank sind die nach unten korrigierten Beschäftigungszahlen der vorangegangenen Monate ein Hinweis darauf, dass außerhalb bestimmter Sektoren wie Freizeit, privatem Gesundheitswesen und öffentlichem Dienst der Arbeitsmarkt fragil bleibt.

