Euro unter Druck: Trump zieht Zolldrohung zurück
Der Euro hat am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren. Grund dafür waren neue Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Grönland-Frage. Trump wird seine ursprüngliche Androhung von Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder, die für den 1. Februar geplant war, vorerst nicht umsetzen. Diese Entscheidung veranlasste er nach einem bedeutenden Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte.
Auf der Plattform Truth Social erklärte Trump, dass während des Treffens ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland sowie die gesamte Arktisregion erörtert wurde. Diese diplomatische Wendung hat zu einem spürbaren Druck auf die europäische Gemeinschaftswährung geführt. Im späten Handel in New York fiel der Euro unter die Marke von 1,17 Dollar und wurde zuletzt mit 1,1680 Dollar gehandelt.
Die Europäische Zentralbank hatte zuvor einen Referenzkurs von 1,1739 Dollar festgelegt, im Vergleich zu 1,1728 Dollar am Vortag, was einen Umrechnungskurs von 0,8518 Euro je Dollar impliziert. Der Rückgang des Euro wurde durch die potenziellen neuen geopolitischen Entwicklungen weiter verstärkt.

