Euro unter Druck: Handelskonflikt drückt Gemeinschaftswährung
Der Euro geriet im US-Handel am Montag aufgrund des anhaltenden Zollstreits etwas unter Druck und wurde zuletzt mit 1,0930 US-Dollar bewertet. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0967 Dollar festgelegt, ein Rückgang im Vergleich zum Kurs von 1,1057 Dollar am vergangenen Freitag.
Die Europäische Union ist bemüht, den Handelskonflikt mit den USA zu entschärfen und machte ein Angebot zur gegenseitigen Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter. Trotz dieser Bemühungen scheint die Spannungswelle jedoch nicht abzunehmen. US-Präsident Donald Trump trieb die Eskalation durch die Aussicht auf zusätzliche Zölle von 50 Prozent auf chinesische Waren weiter voran.
Dabei setzte Trump Peking eine Frist bis Dienstag, um die zuvor verhängten Gegenzölle in Höhe von 34 Prozent zurückzunehmen. Die globale Unsicherheit sorgt zeitgleich für Turbulenzen an den Börsen, die durch weitere Drohungen potenziell angeheizt werden.

