Euro stabilisiert sich nach jüngsten Verlusten: Anleger blicken auf Inflationsdaten
Nach einer turbulenten Woche, in der der Euro signifikante Verluste hinnehmen musste, hat sich die europäische Gemeinschaftswährung stabilisiert. Am Freitagmorgen lag der Wechselkurs bei 1,1566 Dollar und zeigte damit kaum Veränderung im Vergleich zum Vorabend.
Die jüngst veröffentlichten Inflationszahlen aus Frankreich haben dem Euro keine neue Richtung gegeben. Im Oktober zeigt sich die Inflation in Frankreich abgeschwächt, was wenig Überraschung auslöste. Mit einer Rate von 0,9 Prozent bleibt die französische Inflation im europäischen Vergleich weiterhin niedrig und trägt damit nicht zur weiteren Aufwertung des Euros bei.
Innerhalb der Woche fiel der Euro-Kurs um fast einen Cent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte die Leitzinsen stabil gehalten, was von vielen Marktteilnehmern antizipiert worden war und somit keine nennenswerten Kursbewegungen zur Folge hatte.
Im weiteren Verlauf könnten Inflationsdaten für die gesamte Eurozone Einfluss auf den Euro nehmen. Die Erwartungen der Marktteilnehmer sind auf eine geringfügige Abschwächung der Inflation im Oktober gerichtet, was möglicherweise neue Impulse für den Devisenmarkt geben könnte.

