Euro schwächelt gegenüber dem US-Dollar – EZB korrigiert Referenzkurs
Die europäische Gemeinschaftswährung musste im Vergleich zum US-Dollar abermals Federn lassen. Die Europäische Zentralbank hat den Referenzkurs des Euro mit 1,1608 US-Dollar bestimmt, eine Korrektur gegenüber dem vorherigen Wert von 1,1639 US-Dollar. Damit verteuerte sich der US-Dollar auf 0,8615 Euro, im Vergleich zu zuvor 0,8591 Euro.
Doch nicht nur gegenüber dem Dollar zeigte sich der Euro schwächer. Bei anderen bedeutenden Währungen ergaben sich ebenfalls interessante Entwicklungen: So wurde der Kurs des Euro gegenüber dem britischen Pfund auf 0,86530 festgelegt, marginal schwächer als der Vortageswert von 0,86540. Im Fernosthandel betrug der Referenzkurs zu japanischen Yen jetzt 172,60, nach vormals 172,09 Yen.
Auch zum Schweizer Franken sah die EZB eine leichte Abwertung vor: Der Euro notierte nun bei 0,9383 statt der zuvor kalkulierten 0,9389 zu Schweizer Franken. Diese Wechselkursbewegungen sind entscheidend für Anleger und Unternehmen, die sich global aufgestellt haben und Währungsschwankungen in ihre strategischen Überlegungen einbeziehen müssen.

