Euro im Aufwind: Trumps Aussagen setzen Dollar weiter unter Druck
Die europäische Gemeinschaftswährung hat am Dienstag einen signifikanten Sprung gemacht und ihren Wert gegenüber dem US-Dollar erheblich gesteigert. Der Euro erreichte beeindruckende 1,2081 Dollar und verzeichnete damit den höchsten Stand seit Mitte 2021. Diesem Aufstieg gingen Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump voraus, der am Dienstagabend geäußert hatte, dass ihn der fortwährende Rückgang des Dollars nicht beunruhige.
Diese gelassene Haltung Trumps übte zusätzlichen Druck auf die US-amerikanische Währung aus, die ohnehin schon sichtbare Verluste gegenüber sämtlichen bedeutenden Weltwährungen hinnehmen musste. Innerhalb der letzten Woche fiel der Dollar im Verhältnis zum Euro um weitere zwei Prozent, nachdem er im Jahr 2025 bereits eine deutliche Abwertung von fast zwölf Prozent erfahren hatte.
Als zentrale Ursache für die anhaltende Schwäche des Dollars wird Trumps Wirtschaftspolitik verantwortlich gemacht. Insbesondere seine umstrittene Zollpolitik sowie die damit verbundene Verunsicherung der Investoren tragen erheblich zu den Turbulenzen auf den Devisenmärkten bei.

