Euro beginnt das Jahr mit Kursverlusten: Schwache Industriedaten belasten

Der Start ins neue Jahr verlief für den Euro durchwachsen, mit leichten Kursverlusten gegenüber dem US-Dollar. Während die europäische Gemeinschaftswährung am Morgen noch etwas optimistischer ins Rennen ging, sank der Kurs am Nachmittag auf 1,1726 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte derweil den Referenzkurs bei 1,1721 Dollar fest, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu den 1,1750 Dollar vom Mittwoch bedeutet. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus, dass der Dollar jetzt 0,8531 Euro kostet.
Der Euro litt insbesondere unter enttäuschenden Industriedaten aus der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global zeigte für den Dezember einen stärkeren Rückgang als bei der ersten Schätzung angenommen. Vor allem die Industriesektoren in Italien und Spanien erwiesen sich als Schwachstellen, da dort keine vorläufigen Schätzungen verfügbar waren und die endgültigen Zahlen enttäuschten.
In einer Woche, die traditionsgemäß von geringer Handelsaktivität geprägt ist, da viele Investoren die Gelegenheit für eine Auszeit nutzen, blieb auch das Handelsvolumen an den Finanzmärkten überschaubar. Zu anderen bedeutenden Währungen setzte die EZB die Euro-Referenzkurse auf 0,87190 britische Pfund, 183,94 japanische Yen und 0,9296 Schweizer Franken fest. Bei den Edelmetallen legte der Preis für eine Feinunze Gold auf knapp 4.333 Dollar zu, was im Vergleich zu Mittwoch einen Anstieg um 13 Dollar darstellt.

