EU vertagt Entscheidung über Vergeltungszölle gegen USA
Die Europäische Union hat ihre Entscheidung über die erneute Einführung von Vergeltungszöllen auf amerikanische Produkte im Milliardenwert auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ursprünglich war beabsichtigt, diese Maßnahmen zu Beginn des Aprils umzusetzen.
Grundlage für die geplante Reaktion sind die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte, die die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten belasten. Die Europäische Kommission gab bekannt, dass nun Mitte April als neuer Termin für das Inkrafttreten der Vergeltungsmaßnahmen angestrebt wird.
Diese Verzögerung gibt der EU möglicherweise mehr Zeit, um weitere diplomatische Verhandlungen mit den USA zu führen und eine Eskalation im transatlantischen Handel zu vermeiden. Der Handel zwischen den Partnern stellt einen erheblichen wirtschaftlichen Faktor dar, und die Verschiebung könnte als Zeichen des guten Willens vonseiten Europas interpretiert werden, eine einvernehmliche Lösung zu suchen.

