EU und Indien auf Expansionskurs: Freihandelszone als Wachstumsmotor
Die Europäische Union und Indien haben sich auf die Schaffung einer umfassenden Freihandelszone verständigt. Auf einem Gipfeltreffen in Neu-Delhi wurde das Abkommen verkündet, das darauf abzielt, Handelsbarrieren und Zölle abzubauen und so den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu intensivieren. Diese Maßnahme soll nicht nur das wirtschaftliche Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern, sondern auch die Abhängigkeit von anderen Ländern vermindern.
In den USA hingegen trübt sich die Konsumlaune. Der Verbrauchervertrauensindex sank laut dem Conference Board im Januar auf 84,5 Punkte, den niedrigsten Stand seit 2014. Experten hatten mit 91,0 Punkten gerechnet, was die Enttäuschung der Marktbeobachter widerspiegelt.
Zur gleichen Zeit kündigte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas eine zügige Umsetzung der in Deutschland vorgesehenen Sozialstaatsreform an. Die Regierung plant, bis Mitte 2027 erste Maßnahmen zur Rechtsvereinfachung und Digitalisierung umzusetzen. Diesen Plänen stehen die Wirtschaftsforscher des Ifo-Instituts wohlwollend gegenüber, obwohl noch einige Fragen zur konkreten Verwirklichung offen sind. Gleichzeitig wirbt Bas intensiv für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte, um dem Mangel an qualifiziertem Personal in Deutschland zu begegnen.
Indes zeigt sich das Exportklima in Deutschland verbessert. Das ifo-Institut vermeldete für Januar eine leichte Verbesserung der Exporterwartungen. Währenddessen äußerte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Sorge über das Wirtschaftswachstum, das hauptsächlich durch staatliche Ausgaben angetrieben wird. Sie sieht in den aktuellen Aussichten noch keinen Grund zur Zufriedenheit.

