EU stoppt Arbeiten am Zollabkommen mit den USA
Das Europäische Parlament hat die Umsetzung des zuvor vereinbarten Zollabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union ausgesetzt. Diese Entscheidung kommt, nachdem aus den USA neue Drohungen im Zusammenhang mit Einfuhrzöllen auf Produkte aus Grönland laut wurden.
Der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), äußerte sich deutlich aus Straßburg. Seinen Worten zufolge hat der US-Präsident 'den Bogen endgültig überspannt'. Die angedrohten Extrazölle hätten die EU veranlasst, die Kooperation in dieser Frage vorerst auf Eis zu legen.
Mit dieser Reaktion sendet die EU ein klares Signal in Richtung Washington, dass solche Drohungen nicht ohne Folgen bleiben. Das Zollabkommen galt als wichtiger Schritt zur Handelsförderung beiderseits des Atlantiks, doch die jüngsten Entwicklungen werfen einen Schatten auf die transatlantischen Beziehungen.

