EU plant diplomatische Offensive nach neuen US-Zöllen
Angesichts der jüngsten Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hat EU-Handelskommissar Maros Sefcovic proaktiv die Suche nach einem Dialog mit der amerikanischen Seite angekündigt. Auf der sozialen Plattform X erläuterte Sefcovic, dass die Europäische Union einen ruhigen und wohlüberlegten Ansatz verfolgen werde.
Die Strategie sieht vor, die Maßnahmen sorgfältig zu staffeln, um ihrer Reaktion den notwendigen Feinschliff zu verleihen und zugleich die Möglichkeit für vertiefte Gespräche zu schaffen. Für den Freitagnachmittag ist eine virtuelle Konferenz mit den amerikanischen Amtskollegen geplant.
Sollte es nicht zu einer Einigung über eine ausgewogene Handelsregelung kommen, so machte Sefcovic unmissverständlich deutlich, dass die EU nicht zögern werde, ihrerseits Gegenmaßnahmen zu ergreifen. 'Ungerechtfertigte Zölle werden unweigerlich nach hinten losgehen', warnte der Kommissar und versprach, dass die Europäische Union nicht tatenlos zuschauen werde.

