EU beteiligt sich an Mission gegen Huthi-Rebellen im Jemen
Im Kampf gegen die Huthi-Rebellen im Jemen erhält die EU Unterstützung von Amerika. Die USA haben bereits seit einiger Zeit die Rebellen angegriffen und nun schließt sich auch Europa der Mission an. Der scheinbare Grund für das Eingreifen ist der Schutz der Schifffahrt, der Wirtschaft und der Verbraucher. Durch die Unsicherheit im Jemen trauen sich Frachter nicht mehr durch den kurzen Suez-Kanal und nehmen stattdessen den weiten Weg um das Kap der Guten Hoffnung, was zu Engpässen in den Lieferketten und höheren Preisen für Waren führt.
Doch auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die EU auch Israel unterstützt. Nicht nur die Hamas in Gaza greift das Land an, sondern auch die Hisbollah im Libanon und die Huthi-Rebellen im Jemen. Es scheint, als sei die EU bestrebt, Israel in dieser komplizierten Situation beizustehen.
Darüber hinaus spielt auch die eigene Wehrfähigkeit eine Rolle für die EU. Wenn Donald Trump Ende des Jahres erneut Präsident wird, werden die USA voraussichtlich ihre Rolle als Weltpolizist aufgeben. Aus diesem Grund muss Europa bis dahin in der Lage sein, seine Interessen und die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger selbst zu verteidigen. Der Aufbau einer starken Verteidigungsfähigkeit ist daher ein weiteres Motiv für die EU, sich an der Mission gegen die Huthi-Rebellen zu beteiligen.
Die Entscheidung der EU, sich der Mission anzuschließen, unterstreicht ihre Entschlossenheit, europäische Interessen zu schützen und ihren Einfluss in der Weltpolitik zu stärken. Die Zusammenarbeit mit den USA in dieser Angelegenheit zeigt zudem, dass die transatlantischen Beziehungen trotz einiger Differenzen weiterhin von großer Bedeutung sind. (eulerpool-AFX)

