EU besorgt über mögliche Handelsbarrieren: Warnung an Washington
In einer jüngsten Erklärung äußerte die EU-Kommission Besorgnis über US-Präsident Donald Trumps Entscheidungen, Zölle gegen Länder wie Kanada, Mexiko und China zu erheben. Ein Sprecher der EU in Brüssel hob hervor, dass offene Märkte und die Einhaltung internationaler Handelsregeln für robustes und nachhaltiges Wachstum unentbehrlich sind. Doch Zölle könnten ökonomische Unruhe stiften und die Inflation anheizen, was letztlich allen Beteiligten schade.
Besonders ernst nehmen die Europäer die Möglichkeit, dass die USA auch gegen europäische Produkte Zölle verhängen könnten. In solch einem Fall kündigte die EU an, konsequent auf jede ungerechtfertigte oder diskriminierende Zollmaßnahme zu reagieren. Der Sprecher betonte, die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA seien die größten weltweit, und deshalb seien die Einsätze hoch. Es sei im Interesse beider Seiten, die engen Wirtschaftsverbindungen weiter zu festigen. Derzeit gebe es keine Anzeichen für zusätzliche US-Zölle auf Waren aus der EU.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bereits im Januar in Davos beim Weltwirtschaftsforum auf die eng verflochtenen Volkswirtschaften der EU und der USA hingewiesen. Europäische Firmen schaffen 3,5 Millionen Jobs in den USA, während wiederum eine Million amerikanische Arbeitsplätze direkt mit dem Handel mit Europa verknüpft sind.

