Eröffnung des Westfield Hamburg-Überseequartiers: Ein neues Kapitel für die Hansestadt
Nachdem die Bauarbeiten von Herausforderungen begleitet wurden, öffnet das imposante Westfield Hamburg-Überseequartier nun endlich seine Pforten für die Öffentlichkeit. Die feierliche Eröffnung um 14.30 Uhr wird durch den Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) eingeläutet, gefolgt von einem bunten Programm für die anwesenden Gäste. Zwei Stunden später wird das Areal für alle Shoppingbegeisterten und Erlebnishungrigen zum Besuch freigegeben.
Ein Highlight des neuen Quartiers ist die Vielfalt an Marken und Konzepten, die es zu entdecken gibt. Mehr als die Hälfte davon feiert in der Hamburger Innenstadt Premiere, während ein Drittel zum allerersten Mal in der Stadt vertreten ist. Der Betreiber, Unibail-Rodamco-Westfield (URW), rechnet langfristig mit einem Ansturm von bis zu 16 Millionen Besuchern pro Jahr.
Der Weg zur Eröffnung war jedoch steinig. Kostensteigerungen und Bauverzögerungen überschatteten das Projekt, mit einer aktuellen Investitionssumme von 2,45 Milliarden Euro. Die Baustelle war zudem Schauplatz eines tragischen Arbeitsunfalls, bei dem im Oktober 2023 fünf Arbeiter ums Leben kamen. Diese Vorkommnisse zogen starke Kritik nach sich, auch von der IG Bau Hamburg, die zu einer Protestaktion während der Eröffnungsfeier aufruft.
Auf ca. 419.000 Quadratmetern bietet das Quartier zahlreiche Attraktionen, darunter 170 Flächen für Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit. Auch ein Kreuzfahrtterminal, Hotels und Büroflächen sind Teil des Großprojekts. Laut URW sind bereits 95 Prozent der Flächen vermietet, was von einem erfolgreichen Start zeugt.

