Erneuter Raketenbeschuss erschüttert Kiew - Ein Lagebericht
Die Metropole Kiew sah sich erneut einem schweren Raketenbeschuss ausgesetzt, der die Einwohner in den frühen Morgenstunden in Alarmbereitschaft versetzte. In verschiedenen Stadtteilen, darunter auch zentrale Wohngebiete, wurde von Bränden auf Dächer und in Industriegebieten berichtet. Diese Informationen wurden von der lokalen Militärverwaltung über den Messengerdienst Telegram verbreitet. Ob die Schäden auf direkte Raketentreffer oder auf Trümmer herabgegangener Geschosse zurückzuführen sind, blieb zunächst offen.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte, dass im Stadtteil Podil eine Person durch die Angriffe ums Leben kam. Klitschko appellierte eindringlich an die Bevölkerung, die Schutzräume aufzusuchen und dort zu verweilen, bis Entwarnung gegeben wird.
Zuvor hatte die ukrainische Luftabwehr vor dem Anflug ballistischer Raketen aus nordöstlicher Richtung gewarnt, was die Anspannung unter den Bewohnern zusätzlich erhöhte. In sozialen Medien überschlagen sich seitdem Berichte über heftige Detonationen im Stadtgebiet. Der Konflikt in der Ukraine, der vor knapp drei Jahren durch den russischen Angriff seinen Anfang nahm, dauert weiterhin unerbittlich an und fordert sowohl von der Bevölkerung als auch von den Streitkräften unermüdlichen Einsatz.

