Erneute Iran-Verhandlungen: Reza Pahlavi warnt vor Gefahren und fordert schnelles Handeln
Bei den jüngsten Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und der iranischen Regierung äußerte Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Schahs, ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Erfolgswahrscheinlichkeit der Gespräche. Er warnte, dass der gegenwärtige Dialog mehr Iranern das Leben kosten könnte, ohne eine zielführende Lösung zu bieten. Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz forderte er eine zügige Intervention zur Rettung von Menschenleben und zur Stärkung der regionalen Sicherheit. Für ihn steht fest: Das primäre Ziel müsse die rasche Entmachtung der iranischen Regierung sein.
Pahlavi betonte, dass das iranische Regime immer wieder auf Zeit spiele und er keine nennenswerten Resultate von den Verhandlungen erwarte. Die Geschwindigkeit der Veränderungen sei für ihn von entscheidender Bedeutung. Dabei appellierte er erneut an US-Präsident Donald Trump, seiner bisherigen Rhetorik gegenüber dem iranischen Volk durch entsprechende Handlungen Nachdruck zu verleihen. Nach seinen Worten hat Trump durch den Einsatz einer gewaltigen Flottenpräsenz deutlich gemacht, dass die Ära der Brutalität ihrem Ende entgegengeht. Für viele Iraner sei Trump ein wichtiger Hoffnungsträger, der sich in den Geschichtsbüchern als bedeutender Held verewigen könne.
Pahlavi hob zudem hervor, dass trotz des hohen persönlichen Risikos die Proteste im Iran anhalten. Die iranische Regierung fahre fort, oppositionelle Stimmen zu unterdrücken. Um die Proteste, wie jene Ende Dezember und Anfang Januar, in größerem Umfang zu ermöglichen, sei Unterstützung aus dem Ausland erforderlich.
In Maskat, der Hauptstadt des Oman, sind unterdessen neue Verhandlungsrunden eröffnet worden. Präsident Trump erklärte derweil, ein Machtwechsel im Iran sei aus seiner Sicht die wünschenswerteste Lösung. Dennoch signalisierte er, dass ein geeigneter Deal Iran vor einem militärischen Angriff der USA bewahren könne. Bisher seien die iranischen Gespräche jedoch nicht von Taten begleitet worden, so Trump. Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran Gespräche über das iranische Atomprogramm geführt, die jedoch ins Stocken geraten waren.

