Erneute Auszahlungen an FTX-Gläubiger: Tiefpunkt des Krypto-Dramas endet in dritter Phase des Rettungsplans
Die Geschehnisse rund um die insolvente Kryptobörse FTX nehmen eine überraschende Wendung. Der FTX Recovery Trust hat angekündigt, dass Gläubiger in Kürze weitere 1,6 Milliarden US-Dollar erhalten werden. Diese dritte Welle der Auszahlungen wird am 30. September an vier Gruppen von Gläubigern verteilt und soll zwischen 78% und 120% der ursprünglichen FTX-Bestände abdecken, die sie im November 2022 während des schockierenden Zusammenbruchs hielten.
Diese Auszahlungen sind Teil des umfassenden FTX-Rettungsplans und erfolgen über die Krypto-Börsen Bitgo und Kraken sowie die Zahlungsplattform Payoneer. Ursprünglich hatte der Trust diesen Plan im letzten Jahr vorgestellt, aber die Rückzahlung hat seither viele Herausforderungen überstehen müssen.
Der mittlerweile inhaftierte, frühere CEO Sam Bankman-Fried geriet in die Schlagzeilen, weil er Kundengelder für riskante Spekulationen durch das Schwesterunternehmen Alameda Research missbraucht hatte. Diese riskante Handhabung trug maßgeblich zum plötzlichen Bankrott von FTX im Jahr 2022 bei und führte zu einem finanziellen Fiasko, das selbst den Enron-Skandal in den Schatten stellte.
Das rechtliche Nachspiel führte zur Verhaftung und Verurteilung von Bankman-Fried und zahlreichen Schuldeingeständnissen seiner engsten Vertrauten, einschließlich Gary Wang und Caroline Ellison. Die kriminellen Machenschaften und Fehlentscheidungen führten zu einer Haftstrafe von 25 Jahren für den einstigen „Krypto-König“.

