Ermittler vermuten im Dioxinskandal systematisches Panschen
12. Januar 2011, 19:23 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Im Dioxinskandal gibt es immer mehr Hinweise auf kriminelle Machenschaften bei der Herstellung von Tierfutter. Nach Informationen der dpa fanden Ermittler Anhaltspunkte dafür, dass bei der Produktion vorsätzlich und systematisch gepanscht wurde. Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hält ein kriminelles Vorgehen für wahrscheinlich. Der im Zentrum des Skandals stehende Futtermittelhersteller Harles und Jentzsch aus Schleswig-Holstein stellte inzwischen Insolvenzantrag.

