Ericsson sichert sich milliardenschweren 5G-Deal in Großbritannien
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat sich einen prestigeträchtigen Auftrag in Großbritannien gesichert: Mit einem Vertragsvolumen von umgerechnet 1,33 Milliarden US-Dollar wird das Unternehmen in den kommenden acht Jahren 5G-Kommunikationstechnologie an das mobile Netzwerk von VodafoneThree liefern. Dies ist das Resultat eines ambitionierten Zusammenschlusses der ehemaligen Konkurrenten Vodafone und CK Hutchison auf dem britischen Markt, die im Juni ihre Kräfte bündelten.
Im Rahmen ihrer Fusion haben Vodafone und CK Hutchison ehrgeizige Investitionspläne angekündigt. Mit einem Budget von 11 Milliarden Pfund, das über die nächsten zehn Jahre verteilt wird, wollen sie eine der fortschrittlichsten 5G-Infrastrukturen auf europäischem Boden errichten.
Ericssons bedeutender Beitrag wird die Einführung neuer 5G-Radioprodukte umfassen, die mit KI und energieeffizienten Hardwarelösungen sowie intelligenten Antennen ausgestattet sind. Für die Kunden in Metropolen wie London, Edinburgh, Cardiff und Belfast verspricht diese technologische Aufrüstung eine deutliche Verbesserung der Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Gleichzeitig trifft der europäische Vertragsgewinn für die Schweden in einer Phase ein, in der andere Märkte wie Indien eine Abkühlung erleben und Handelszölle die Margen im US-amerikanischen Geschäft schmälern.

