Erfolgswelle bei Ericsson: Netzwerkausrüster überrascht mit starken Quartalszahlen
Ericsson hat im vierten Quartal die Erwartungen weit übertroffen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) stieg um beachtliche 24 Prozent auf 12,7 Milliarden schwedische Kronen, was rund 1,2 Milliarden Euro entspricht. Damit übertraf der Netzwerkausrüster die Schätzungen der Analysten deutlich.
Die Dividenden für die Aktionäre sollen 2025 von 2,85 auf 3,00 Kronen erhöht werden, obwohl Branchenbeobachter optimistischere Zuwächse prognostiziert hatten. Zusätzlich beabsichtigt Ericsson, ein Aktien-Rückkaufprogramm im Wert von 15 Milliarden Kronen zu starten.
Im frühen Handel an der Börse Stockholm legte die Aktie um über neun Prozent zu und erreichte damit ihren höchsten Stand seit Anfang November. Zwar musste Ericsson einen Umsatzrückgang von fünf Prozent auf 69,3 Milliarden Kronen verzeichnen, doch organisch konnten die Erlöse um sechs Prozent wachsen.
Insbesondere das Wachstum in der Netzwerksparte trug dazu bei, Schwächen in Nord- und Südamerika sowie Nordostasien auszugleichen. Letztlich stieg der Nettogewinn um beeindruckende 76 Prozent auf 8,6 Milliarden Kronen.

