Erfolgsstory aus Zürich: UBS brilliert im zweiten Quartal mit beeindruckendem Gewinnsprung
Der Finanzkoloss aus der Schweiz, UBS, hat im zweiten Quartal des Jahres wirtschaftlich erheblich an Fahrt aufgenommen und erzielte gleichsam ein immense Überraschung für Märkte und Analysten. Derselbe Konzern, der sich momentan inmitten eines umfassenden Wandels befindet, hat seine Geldmaschine eklatant auf Touren gebracht und verdoppelte nahezu seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr. Hintergrund für diesen unerwartet positiven Schub ist auch die erfolgreiche Integration der vor über zwei Jahren erworbenen Credit Suisse.
Ein genauerer Blick auf die Zahlen enthüllt, dass UBS in den Monaten von April bis Juni einen beeindruckenden Nettogewinn von 2,4 Milliarden US-Dollar verbuchen konnte. Dies stellt eine Verdoppelung im Vergleich zum selben Zeitraum des letzten Jahres dar. Beim Gewinn vor Steuern notiert der Finanzkonzern bei 2,2 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs von nahezu 50 Prozent.
Jedoch sind es nicht allein die Gewinne, die Augenmerk verdienen. Die Erträge kletterten um moderate zwei Prozent auf 12,1 Milliarden US-Dollar, während unterdessen der Aufwand um sechs Prozent sank. Eine Entwicklung, die sich im wichtigen Kosten-Ertrags-Verhältnis widerspiegelt: Dieses belief sich nicht bereinigt auf 80,5 Prozent und auf bereinigter Basis gar auf 75,4 Prozent, eine deutliche Verbesserung.

