Entspannung bei Energiekosten: Strom- und Gaspreise im Januar rückläufig

Die Bundesnetzagentur verkündete erfreuliche Nachrichten für Haushalte und Industrie: Wer im Januar einen neuen Energieversorgungsvertrag abgeschlossen hat, profitierte von gesunkenen Strom- und Gaspreisen im Vergleich zum Dezember. Im Fokus dieser Entwicklung stehen insbesondere die reduzierten Netzentgelte, die maßgeblich zur Preisentspannung beitrugen.
Für Haushalte sanken die Stromkosten im Januar um 6,7 Prozent auf 34,87 Cent je Kilowattstunde. Wesentlich verantwortlich hierfür ist ein Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro, der den Übertragungsnetzbetreibern zu Gute kommt. Auch der Industriestrompreis erfuhr ohne Vergünstigungen einen Rückgang von 12,9 Prozent auf 14,49 Cent je Kilowattstunde. Mit Vergünstigungen fiel der Preis um 12,6 Prozent auf 8,96 Cent. Auch hier zeigten die gesunkenen Netzentgelte eine deutliche Wirkung.
Auf dem Gasmarkt zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Neukunden zahlten im Januar durchschnittlich 9,66 Cent je Kilowattstunde, was einem Rückgang von 4 Prozent entspricht. Bestandskunden kamen auf 10,56 Cent, immerhin 2 Prozent weniger als im Vormonat. Trotz der Ersparnisse bremste die gesetzlich vorgeschriebene CO2-Abgabe die Preisminderung etwas, während der Wegfall der Gasspeicherumlage die Kostensenkung unterstützte.

