Entscheidungschaos im Champions-League-Duell: Verwirrung um Rote Karte gegen Schlotterbeck
Entscheidungschaos im Champions-League-Duell: Verwirrung um Rote Karte gegen Schlotterbeck
Nach der dramatischen Champions-League-Niederlage von Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo mit 1:4 (0:2) ist die Verwirrung um die späte Rote Karte für Nico Schlotterbeck groß. Der Schiedsrichter José María Sánchez zeigte dem Dortmunder Abwehrspieler in der Nachspielzeit die Karte, ohne ihm eine nachvollziehbare Begründung zu liefern. Schlotterbeck selbst betonte in einem Instagram-Beitrag, dass ihm selbst nach dem Spiel keine Erklärung durch den Unparteiischen gegeben werden konnte.
Das Geschehen drehte sich um eine tumultartige Szene vor einem Videoschiedsrichter-Entscheid (VAR-Elfmeter) gegen Dortmund. Besagte Aufregung führte offenbar zur Bestrafung von Schlotterbeck und Bergamos Giorgio Scalvini. Der Dortmunder Spieler erläuterte, dass er sich lediglich zu den aufgesprungenen Spielern von Atalanta gesellt habe, um sie zur Ruhe zu ermahnen — ohne jegliche Beleidigungen oder Respektlosigkeit.
Trainer Niko Kovac zeigte sich über die Entscheidung des Schiedsrichters überrascht und bot seine eigene Interpretation an. Er vermutet, dass Schlotterbecks Positionierung auf der falschen Seite des Spielfelds möglicherweise als Grund für die Karte angesehen wurde, obwohl kein weiteres Fehlverhalten erkennbar gewesen sei. Kovac zufolge könnte das Regelwerk, wonach Trainer nicht die Coaching-Zone des Gegners betreten sollen, der Grund für das Missverständnis gewesen sein.

